Essen

…und ich wähle hier bewusst nicht den Begriff Ernährung

Geht es Dir auch so? Mit dem Begriff Ernährung verbinde ich automatisch «gesund versus ungesund» «gut versus schlecht», «das darf ich versus das darf ich nicht». Ernährung ist heutzutage Religionsersatz, gibt Zugehörigkeit, Identifikation und sagt auch etwas über Gruppenzugehörigkeit aus, die einem Grundbedürfnis des Menschen entspricht.

Schön und gut, würde es nicht zum alltagsbestimmenden Thema und würden unsere Gedanken nicht andauernd darum kreisen.

«Ab morgen esse ich nie mehr Schokolade», «Kohlenhydrate machen dick», «Fett macht fett» – die Liste kann beliebig ergänzt werden. Gemein ist ihr: Einteilung in «gute und böse Nahrungsmittel», «das darf ich und das darf ich nicht», grüne und rote Listen der Lebensmittel und dem entsprechenden – zumindest für eine gewisse Zeit – Verhalten.

«Sei Dir Deiner Person bewusst, kenne Deine Bedürfnisse und lerne diese einzufordnen. Der Weg zur Selbstliebe führt über die Selbstfürsorge.»

Alexandra Weber

Um es vorweg zu nehmen

Es gibt keine bösen Lebensmittel. Die Menge macht das Gift, wie es schon Paracelsus zu sagen pflegte.

Essen ist etwas Sinnliches, Schönes und wir haben in unseren Breitengraden das Glück, die Wahlmöglichkeit haben. Ein genussvoller Bezug zum Essen ermöglicht ein bewusstes bzw. entspanntes Essverhalten. Dazu gehört das Schaffen einer soliden Basis an Wissen, um unseren Körper mit den Lebensmitteln zu versorgen um uns vital, versorgt und energiegeladen zu fühlen.

In der Folge entspannt sich unser Bezug zum Essen, da wir wieder lernen auf unseren Körper zu hören und uns bedarfsgerecht ernähren. Dieses Wohlbefinden ist der erste Schritt zu einem guten Körpergefühl.

Gerne helfe ich Dir dabei.